Projekte

Mandate und Projekte aus der Praxis

Vier Beispiele dafür, wie klare Ziele, Umsetzung im Tagesgeschäft und enge Zusammenarbeit mit den Teams ineinandergreifen.

Operations-Steuerung im Produktionswachstum neu aufgesetzt

Branche:
Sensorik und Verteidigungstechnologie
Unternehmensgröße:
ca. 50 Mitarbeitende
Auftragstyp:
Externes Mandat

Mit stark steigenden Produktionsanforderungen musste ein Hersteller für Sensorik und Verteidigungstechnologie die Zusammenarbeit und Steuerung seines Operations-Bereichs neu organisieren. Bestehende Ziele und Kennzahlen sollten stärker mit der täglichen Arbeit und den bereichsübergreifenden Vorhaben verknüpft werden.

Gemeinsam mit den Führungskräften führte ich tägliche und wöchentliche Steuerungsmeetings mit KPI-Dashboards ein. Ein zentraler Maßnahmenplan bündelt alle abteilungsübergreifenden Vorhaben. Ein dedizierter Projektmanager koordiniert deren Priorisierung und Umsetzung. Ergänzend führte ich praktische Workshops zum One-Piece-Flow durch. Dabei laufen einzelne Produkte kontinuierlich durch die Produktion statt in großen Chargen. Außerdem entwickelte ich Arbeitsleitfäden (Playbooks) mit konkreten Standards für die tägliche Arbeit.

Heute haben die Teams ihre Kennzahlen und Prioritäten regelmäßig im Blick. Gemeinsame Vorhaben werden zentral koordiniert, sodass Ressourcen gezielter eingesetzt werden können. Gleichzeitig nutzen die Führungskräfte KI-Werkzeuge sicherer und selbstständiger im Arbeitsalltag. Bei der Erstellung und Bearbeitung von Dokumentationen sparen sie dadurch individuell mehrere Stunden pro Woche. Die vereinbarten Arbeitsstandards verankern sie zunehmend eigenständig in ihren Teams.

Managementsystem und Prozessdokumentation für ein Nachhaltigkeitsaudit aufgebaut

Branche:
Recycling-Industrie
Unternehmensgröße:
ca. 70 Mitarbeitende
Auftragstyp:
Externes Mandat

Im Zuge schnellen Wachstums bereitete sich ein Unternehmen der Recycling-Industrie auf ein Audit zur Nachhaltigkeitszertifizierung vor. Dafür mussten die betrieblichen Abläufe systematisch erfasst und nachvollziehbar dokumentiert werden. Gemeinsam mit dem Team baute ich ein internes Managementsystem auf und strukturierte die Prozessdokumentation.

Nach zwei Monaten waren die relevanten Prozesse dokumentiert und das Managementsystem aufgebaut. Damit verfügte das Unternehmen über eine strukturierte Grundlage für die Auditvorbereitung. Zugleich entstand eine gemeinsame Basis für die nächste Projektphase. Sie ist beauftragt und umfasst die Analyse der Wertschöpfungskette und die Weiterentwicklung des Operations-Bereichs.

Prozesswissen zentral zugänglich und für KI nutzbar gemacht

Branche:
Akademie für darstellende Kunst
Unternehmensgröße:
ca. 10 Mitarbeitende
Auftragstyp:
Externes Mandat

Eine Akademie für darstellende Kunst wollte ihr Prozesswissen sichern und für alle Mitarbeitenden zugänglich machen. Gleichzeitig sollte die Dokumentation neue Mitarbeitende bei der Einarbeitung unterstützen und als Kontext für den Einsatz von KI-Werkzeugen dienen. Ich analysierte die Abläufe, machte Verbesserungspotenziale und Risiken sichtbar und baute in Notion ein Managementsystem mit Prozessdokumentation und Vorlagen auf. Zusätzlich dokumentierte ich die Schnittstellen zwischen den einzelnen Bereichen.

Anschließend waren sämtliche Prozesse zentral dokumentiert. Die Mitarbeitenden konnten die Abläufe und Vorlagen eigenständig nutzen und aktualisieren. Neue Mitarbeitende erhielten eine gemeinsame Grundlage für ihre Einarbeitung. Das Wissen war nicht länger ausschließlich an einzelne Personen gebunden und stand zugleich als strukturierter Kontext für KI-Werkzeuge zur Verfügung.

Prozessmanagement für Standortwachstum und ERP-Einführung verankert

Branche:
Fahrrad-Refurbishment
Unternehmensgröße:
von 50 auf über 300 Mitarbeitende
Auftragstyp:
Interne Führungsrolle

Zwischen 2021 und 2025 wuchs ein Unternehmen im Fahrrad-Refurbishment von 50 auf über 300 Mitarbeitende und expandierte an weitere Standorte. Gleichzeitig wurde ein eigenes ERP-System entwickelt. Als Teamlead Digital Services & Business Process Management und stellvertretender Head of Operations baute ich das Prozessmanagement auf. Ich erfasste kritische Geschäftsprozesse und ihre Schnittstellen und entwickelte einen Blueprint für neue Standorte. Daraus leitete ich die Anforderungen an das ERP aus Prozesssicht ab.

Im selben Zeitraum verdoppelte sich die Produktionskapazität jährlich. Neue Mitarbeitende wurden in der halben Zeit produktiv. Das intern entwickelte ERP wurde erfolgreich eingeführt. Zudem waren die Entscheidungsstrukturen so aufgestellt, dass das operative Geschäft unabhängig von einzelnen Schlüsselpersonen funktionieren konnte.

Wachstum braucht Strukturen, die im Alltag funktionieren

Ob operative Steuerung, klare Verantwortlichkeiten oder gesichertes Prozesswissen: Wachstum braucht Strukturen, die im Alltag funktionieren. Sie geben Teams und Führungskräften Orientierung und ermöglichen eigenständiges Arbeiten.

Wo die größten Hebel dafür liegen, klärt die Schnittstellen-Analyse.

FAQ

Häufige Fragen

Warum stehen die Unternehmen ohne Namen?

+

Alle Fälle sind einheitlich anonym. Branche, Größe, Zeitraum und Ergebnis sind belegt. Einzelne Ergebnisse werden keinem namentlich genannten Unternehmen zugeordnet.

Wie lange dauert so ein Vorhaben?

+

Das hängt vom Umfang ab. Die Schnittstellen-Analyse als Einstieg dauert maximal eine Woche. Managementsystem und Prozessdokumentation entstanden in einem Fall in zwei Monaten. Der Aufbau eines Prozessmanagements in einem wachsenden Unternehmen lief über mehrere Jahre.

Für welche Branchen gibt es Belege?

+

Für produzierende Unternehmen aus Recycling-Industrie, Sensorik und Verteidigungstechnologie sowie Fahrrad-Refurbishment. Für Dienstleistungsunternehmen eine Akademie für darstellende Kunst. Die Arbeit an Schnittstellen greift in beiden Segmenten gleich.